Mein erster Snowboardkontakt:

1988 mit einer Freundin. Wir sind mit dem Lift ganz nach oben gefahren, und haben Stunden gebraucht um wieder ins Tal zu gelangen... Ich dachte: “Nie wieder!“ Aber mein Ehrgeiz trieb mich doch noch zu einem zweiten Versuch an....

Die ersten Rennen:

Ca 1990 startete ich mit kleineren Rennen (ich bin als Kind schon Skirennen gefahren), und habe dort meine ersten Erfolge gefeiert

Weltcupeinstieg:

Im Herbsttraining 1995 zog ich mir einen Bruch im linken Außenknöchel zu, wurde operiert und wollte es danach erst recht wissen... Durfte dann im Februar 1996 in Frankreich beim Weltcup starten und konnte mit einem 8. Platz meine Chance nutzen. Mit dem 2. Platz bei den Statsmeisterschaften hatte ich meinen Platz im ÖSV A-Kader gesichert.

Meine schönsten Erfolge/Eindrücke:

Erster Weltcupsieg 1999 und Gewinn einer Harley Davidson, Olympiateilnahme in Salt Lake City 2002

Up´s and Down´s:

2003/04: Das Team wird verkleinert und ich fliege aus allen Kadern. Mit meinem Privattrainer Marian Schlechter konnte ich in der darauf folgenden Saison (2004/05) Spitzenresultate erzielen und landete in der Parallel-Gesamtwertung am 7. Platz.... aber nicht im Team.
2005/06: Der Traum Olympia platzte nach wenigen Weltcupeinsätzen jäh, und am Ende der Saison ließ mich ein Schienbeinbruch ans Aufhören denken...
2006/07: Mit dem neuen Trainer Felix Stadler und Marian Schlechter als sportlichen Leiter, wehte wieder ein anderer Wind... Ich bekam meine Chance und konnte sie nutzen ;-) Mit ein paar Top-Ergebnissen und einem 2. Platz beim Weltcup in Stoneham (CAN) war ich wieder mit „an Board“ – zurück im Team

Fazination Snowboard:

Es gibt für mich nichts schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen... Ich war schon immer ein Wettkampftyp, und dass ich mit etwas, was auch noch jede Menge Spaß macht, mein Geld verdiene, ist doch genial! Auch wenn ich nicht reich davon werde - zumindest nicht materiell - dafür reich an Erfahrungen.... Man trainiert Körper und Geist auf seine Ziele hin, und das Schönste ist natürlich, mit einem Erfolg belohnt zu werden! Wir sind eine große Familie im Weltcup-Zirkus, und es ist faszinierend andere Nationen, Länder und Sitten kennen zu lernen.

Snowboarden bedeutet für mich:

Freiheit!
Ich darf mich viel in der freien Natur bewegen, und das Gefühl, mit dem Raceboard über eine frisch präparierte Piste zu fliegen, durch die Stangen zu fegen, oder mit dem Freestyleboard über einen frisch verschneiten Hang zu schweben, lässt unbeschreibliche Glücksgefühle entstehen.... Probiert es doch selbst mal aus ;-))

Meine Ziele:

Der Kampf die letzten 3 Jahre um einen Platz im Team hat sich also gelohnt. Nach 11 Jahren im Weltcup gehe ich Top-Motiviert in meine 12. Saison, und denke noch nicht ans Aufhören.... Es fehlt noch etwas Entscheidendes in meiner Sammlung - etwas Glänzendes das bei der WM 2009 in Korea zu holen ist! Danach werde ich sehen wie es weitergeht.....